Olsberg mit Zwischenfazit zu Ausbildungsbotschaftern
 

Olsberg mit Zwischenfazit zu Ausbildungsbotschaftern

17.05.2013

  • Direkter Draht zu Schülern – Erfahrungen aus erster Hand
  • Seit drei Jahren repräsentieren Azubis das Familienunternehmen

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Die Firma Olsberg zieht ein positives Zwischenfazit zur Arbeit ihrer Ausbildungsbotschafter. Die Ausbildungsbotschafter sind eigene Auszubildende und Studenten, die das Familienunternehmen seit knapp drei Jahren auf Veranstaltungen zur Berufsorientierung gemeinsam mit der Personalleitung repräsentieren. „Unsere jungen Leute meistern diese Aufgabe souverän“, sagt Personalleiterin Dagmar Srajek dazu. „Da sie fast im gleichen Alter wie die Schüler sind, bauen sie im Handumdrehen einen direkten Draht zu ihnen auf. Und sie wissen genau, welche Fragen den Schülern auf den Nägeln brennen.“ Im März und April waren die Olsberger Ausbildungsbotschafter zuletzt bei Veranstaltungen in Brilon und Medebach zu Gast. Als nächstes steht die Job-Info-Börse der Olsberger Realschule, die am 23. Mai um 18.30 Uhr stattfindet, auf ihrem Programm. 

„Viele Schüler interessiert, ob man als Azubi im Unternehmen gefördert wird und wie es mit Weiterbildungsmöglichkeiten aussieht“, resümiert Liesa Niggemann (21), Auszubildende zur Industriekauffrau, ihre bisherigen Eindrücke als Olsberger Ausbildungsbotschafterin. „Dann ist es sehr hilfreich, wenn ich von meinen eigenen Erfahrungen berichten kann“, sagt sie mit Verweis auf den betriebseignen Werkunterricht für Auszubildende sowie ergänzende Seminar-Angebote. „Und wer in der Berufsschule mal ein bisschen hinten dran ist, bekommt von der Firma alle Unterstützung, um die Defizite aufzuholen.“

Ausbildungsbotschafter Dennis Kosakowski (22), der bei der Firma Olsberg im Rahmen eines dualen Studiums zum Betriebswirt ausgebildet wird, streicht bei den Veranstaltungen häufig die große Bandbreite des Unternehmens heraus: Das Unternehmen stellt nicht nur Industrieprodukte aus Eisenguss und Feinblech her, sondern auch Elektroheizgeräte sowie Kamin- und Pelletöfen. „Wenn ich in der Ausbildung in die verschiedenen Sparten hineinschnuppere, bekomme ich so viel Wissen mit, als würde ich in mehreren unterschiedlichen Unternehmen arbeiten.“ Dabei sei jedoch eines überall im Betrieb gleich, wie die Ausbildungsbotschafterin und angehende Industriekauffrau Natalie Stemmer (20) ergänzt: „Wir sind durch und durch ein Familienunternehmen – und zwar eines der ältesten in Deutschland. Das trägt zu einem positiven Arbeitsklima in allen Bereichen bei.“ 

Eine feste Zahl an Ausbildungsbotschaftern gibt es im Unternehmen nicht, denn die Aufgaben der Ausbildungsbotschafter werden regelmäßig von den älteren an die jüngeren Auszubildenden weitergegeben. „Das entspricht unserer Philosophie, Mitarbeitern schon in jungen Jahren Verantwortung zu übertragen. Dabei achten wir immer darauf, dass all diese Projekte einen direkten Praxisbezug haben und nicht unter Laborbedingungen stattfinden “, erläutert Dagmar Srajek und fügt an. „Die Ausbildungsbotschafter sind eine rein freiwillige Angelegenheit. Bislang hatten wir auch nie Probleme, Kandidaten zu finden.“


Über die Firma Olsberg
Die Firma Olsberg ist Hersteller sowohl für Industrieprodukte aus Eisenguss und Feinblech wie auch Spezialist für die Wärmeerzeugung aus erneuerbaren Energien auf der Basis von Scheitholz und Pellets. Olsberg gehört mit seiner weit über 430 jährigen Geschichte zu den ältesten Familienunternehmen Deutschlands und beschäftigt heute 480 Mitarbeiter. Die für die Investitionsgüterindustrie gefertigten Gießerei-Produkte finden sich in Robotern, elektronischen Antriebslösungen, der Wasserversorgung oder auch Baumaschinen wieder. Die Feinblechprodukte werden sowohl für Markenartikler wie WMF, Stiebel-Eltron, Vaillant oder AEG gefertigt wie auch bei elektrischen Heizsystemen unter der eigenen Marke vertrieben. Mit Kamin- und Pelletöfen werden unter den Markennamen „Olsberg“ der Fachhandel und „Fireplace“ die Baumärkte beliefert. Das Unternehmen hat Produktionsstandorte in Olsberg, Brilon, Königshütte sowie im Rahmen einer Mehrheitsbeteiligung in Ungarn. Eine weitere Tochtergesellschaft in Japan vertreibt die elektrischen Heizsysteme sowie Kamin- und Pelletöfen.